Covid-19 Impfung

So impft der Kanton Zürich

Ab 4. Januar Impfung von Personen ab 75 und mit Hochrisiko

Ab 4. Januar 2021 werden im Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) – auch bekannt als Zentrum für Reisemedizin – die ersten Zürcherinnen und Zürcher geimpft. Die anfänglich begrenzt verfügbare Impfstoffmenge verlangt nach einer klaren Priorisierung. Daher werden Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten (Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko unabhängig vom Alter) zuerst geimpft. 

Anmeldung zur Impfung

Impfwillige in der Zielgruppe können sich direkt online für einen Impftermin anmelden. https://www.coronazentrum.uzh.ch/de/
In der Ärztepraxis Eichwis wird die Impfung zur Zeit nicht angeboten.

https://bag-coronavirus.ch/downloads/downloads-covid-19-impfung/

https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronavirus/coronavirus-impfung.html

AERZTEFON

Telefon: 0800 33 66 55, rund um die Uhr

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung

oder

Infoline BAG zur COVID-19-Impfung

Telefon: 058 377 88 92 (täglich 6–23 Uhr).

Wer soll sich impfen lassen?

Priorisierung von besonders gefährdeten Personen

Gemäss Impfstrategie sollen zu Impfbeginn prioritär die Zielgruppe der besonders gefährdeten Personen Zugang zur Impfung erhalten. Da die Impfstoffmengen anfangs begrenzt sind, ist innerhalb dieser Impfzielgruppe eine weitere Priorisierung notwendig. Diese ist folgendermassen definiert und zur Umsetzung empfohlen:

  1. Personen ab dem Alter von 75 Jahren sollen prioritär Zugang zur Impfung erhalten.
  2. Wenn möglich gleichzeitig: Erwachsene mit chronischen Krankheiten (sog. «Vorerkrankungen») mit höchstem Risiko unabhängig vom Alter.
  3. Personen im Alter von 65–74 Jahren.
  4. Erwachsene unter 65 Jahre mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden.

Weitere Zielgruppen

Danach ist die Impfung auch für folgende Zielgruppen vorgesehen:

  • Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  • Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (mit altersdurchmischten Bewohnern; wie bspw. Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse)
  • Alle anderen Erwachsenen, vorerst ohne Schwangere*

* Das COVID-19-Risiko für schwere Verläufe und Komplikationen ist bei Schwangeren leicht erhöht. Es stehen jedoch keine Studiendaten zur Impfung von Schwangeren zur Verfügung, weshalb die Impfung bei Schwangeren bis auf weiteres nicht zugelassen ist.

Die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist noch nicht vorgesehen. Es fehlen momentan noch die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppen.

Kostenlos und freiwillig

Die Impfung wird kostenlos sein. Sie wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Bund und Kantone tragen ebenfalls einen Teil der Impfkosten.

Zudem bleibt die Impfung freiwillig, denn eine Impfpflicht ist in der Schweiz nicht vorgesehen.

Impfen in Alters- und Pflegeheimen

Am 11. Januar 2021 wird in einem bereits definierten Alters- und Pflegezentrum im Kanton Zürich ein Testlauf für die Impfungen durchgeführt. Voraussichtlich ab Ende Januar soll schrittweise an allen 358 Alters- und Pflegeheimstandorten im Kanton Zürich mittels mobiler Equipen geimpft werden. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern gehört auch das Pflege- und Betreuungspersonal zur Impf-Zielgruppe. Der konkrete Ablauf wird in Absprache mit den Alters- und Pflegeheimen bis anfang Januar festgelegt.

Impfen der Angestellten von Gesundheitseinrichtungen

Ebenfalls noch im ersten Quartal werden die Angestellten in den Spitälern und anderen Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Zudem können sich Risikopersonen im Verlauf des Februars auch in Hausarztpraxen impfen lassen, welche die logistischen Anforderungen für die Impfung erfüllen.

Kontinuierlicher Ausbau in Abhängigkeit zur Impfstoffmenge

Ab dem zweiten Quartal werden genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, so dass mit dem Impfen der breiten Bevölkerung begonnen werden kann. Dafür wird im ersten Quartal gemeinsam mit der Stadt Zürich ein Impfzentrum hochgefahren.

Parallel dazu werden in Zusammenarbeit mit den Standortgemeinden über den Kanton verteilt nochmals drei Impfzentren vorbereitet, damit alle Erwachsenen, die sich impfen lassen möchten, geimpft werden können.

Kantonsapotheke 

Mit der Kantonsapotheke hat der Kanton Zürich die Voraussetzungen für die Lagerung und die Verteilung der COVID-19-Impfstoffe. Sie koordiniert die Impfstoffverteilung und setzt diese gemeinsam mit externen Partnern um.